Category Archives: Gemerkt

Spiegel Online trollt Gamer

Spiegel Online hat offenbar das Trollen der Gamer für sich entdeckt. Mist, gleich mit dem ersten Satz diesen Text doof angefangen, denn ich mag den Begriff „Gamer“ eigentlich nicht. Es handelt sich ja nicht um eine homogene Gruppe, die als solche irgendwie fassbar wäre. Es sind einfach nur Leute, die zufällig die gleiche Freizeitbeschäftigung haben. … [weiterlesen] →

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Körperverletzung? Wie lustig!

Vorab geschriebene Nachrufe für bekannte Persönlichkeiten sind ja in der Presselandschaft durchaus üblich. Weil den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi nach seiner Rücktrittsankündigung zumindest der politische Tod bald ereilt, sitzt man in den Nachrichtenredaktionen bestimmt schon auf heißen Kohlen mit Artikeln und Klickstrecken à la »Stationen einer Politikerkarriere«. Die Galerie »Die heißesten Bunga-Bunga-Girls« ist mit Sicherheit … [weiterlesen] →

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Jesse’s got a gun

Die akkurate Darstellung von Videospielern in Film und TV ist ja bekanntlich so eine Sache. In der Regel hat sie nichts damit zu tun, wie es in Wirklichkeit aussieht, wenn man spielt. Ich weiß nicht, ob es die Schauspieler, Regisseure oder Drehbuchautoren sind, die meinen, dass man beim Spielen völlig ausgeflippt auf dem Sofa rumhüpft … [weiterlesen] →

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Um Gottes Willen, GameStar!

Hilfe! Sind die Kollegen der GameStar von Kreationisten unterwandert? Treibt hier etwa jemand ein doppeltes Spiel und versucht, versteckte christliche Botschaften auf die Webseite zu schmuggeln? Glaubt er nicht an die Entstehung der Welt durch den Urknall, den Big Bang, wie er im Englischen heißt? Ist dieser Schläfer der Meinung, die Welt wäre durch die Schöpfung Gottes entstanden? Statt eines Urknalls ertönte himmlisches Glockenläuten (»Bing Bang«) durchs Universum, als die Welt in sieben Tagen erschaffen wurde.

Das ist kein simpler Tippfehler, das ist das Werk von fiesen christlichen Fundamentalisten – alles andere wäre zum jetzigen Zeitpunkt pure Spekulation. Die Papstrede vor dem Bundestag war offenbar erst der Anfang…

In diesem Sinne: »Math, science, history; unraveling the mysteries, that all started with the BING-BANG!«

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Spiegel der Gesellschaft?

SPIEGELOnline macht …, ja, was macht SPIEGELOnline da eigentlich, denn Journalismus kann man das ja eigentlich nur schwerlich nennen. Um den Verkauf der aktuellen Ausgabe (Titel »Der Straßenkampf«) anzukurbeln und die Brisanz des Themas zu betonen, schreibt man auf der eigenen Webseite mal eben kurzerhand einen vermeintlichen Krieg zwischen Fahrrad- und Autofahrern herbei. Weil die Redaktion … [weiterlesen] →

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Grammatik-Wimmelbild

Eigentlich nur ein ein einfacher Zettel im Briefkasten …. trotzdem lädt er zum Lachen, Rätseln und Wundern ein. Ich weiß nämlich nicht, was Kolter, Iplattfelge, Zapfen oder Säurefest sind. Auch bin ich ratlos, ob ich Luster und Gastfreund im Haus habe.

Das ganze wirke wie ein Grammatik-Wimmelbild, sagt Yassin. Also viel Spaß beim Suchen und Entschlüsseln aller Fehler! Ich freue mich über jeden Kommentar, der mir erklärt, wie diese Übersetzungs-Stilblüten entstanden sein könnten.

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So’n Käse!

Natürlich ist es albern, sich über Käseverpackungsbeschriftungen aufzuregen, aber dieses Beispiel fand ich dann doch so bemerkenswert blöd und falsch, dass ich eine Ausnahme mache: »Großbritannien‘s Favorite Cheddar«.

Wer schreibt eigentlich solche Sprüche auf Verpackungen, und warum gibt‘s niemanden, der da nochmal drüber liest, herzhaft lacht, und es dann mit dem Vermerk »Bitte überarbeiten« zurückschickt?

Warum hat sich die Käserei Cathedral City überhaupt für so ein komisches ‚Denglisch‘ entschieden? Befürchtete der Vertrieb, der gemeine deutsche Supermarktkunde würde bei »Great Britain« ratlos zum Edamer greifen? Andererseits, wer »Great Britain« schon nicht versteht, der wird auch »Favorite« kaum entschlüsseln können.
Der dicke Hund ist aber, dass man sich zusätzlich für ein im Deutschen schlicht falsches Genitivapostroph entschieden hat – gerne auch ‚Deppenapostroph‘ genannt: »GROSSBRITANNIENS« wäre richtig, wenn man auch noch beachtet, dass aus »ß« bei Großschreibung automatisch »SS« wird.

Die Cheddar schmeckt übrigens trotzdem super, auch zu »Germany‘s Liebling‘s Beer« – oder was deutsche Brauereien im Ausland so auf ihre Flaschen schreiben.

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