Fips Jensen

OK, Gestik und Mimik sind wirklich nicht die Stärke von Deus Ex: Human Revolution. Für mich wirken die Dialoge manchmal sogar unfreiwillig komisch. Ich finde, dass Adam in den Momenten, in denen er die Arme verschränkt, wie ein Witzerzähler wirkt, der eine Reaktion auf seine Pointe erwartet.
Wenn man das einmal so gesehen hat, dann kann man es im Kopf nicht mehr abstellen. Ein klassischer Fall von »You can’t un-see it.«

Permalink

5 Responses to Fips Jensen

  1. avatar Petra says:

    Schlimmer (im Sinne von blöder) allerdings als das Verschränken der Arme ist diese völlig dilettantische Kamerführung bei den Dialogen: »Hey, und jetzt brauchen wir einen Gegenschnitt. Und wieder. Und jetzt bisschen näher ran. Und dann wieder weiter weg. So wirkt’s dynamisch.«
    Ne, liebe Eidosler, so wirken die sowieso schon teils elend langen Dialoge wie vom VHS-Kamerakurs-Teilnehmer in Szene gesetzt. Überhaupt eine der größeren Schwächen des Spiels, die Inszenierung. Jedenfalls soweit von mir gesehen.

    • avatar Jonas says:

      Das stimmt Petra,
      ich verstehe nicht, wieso nicht einfach alle Dialoge aus der Ego-perspektive dargestellt werden. Das sieht nämlich immer noch besser aus als diese mutmasslich zufällig angeordneten Schnitte.

      Ansonsten: Echt ein tolles Spiel, meiner Meinung nach das schönste Spiel seit Mirror’s Edge!

  2. avatar Petra says:

    Hach, Mirror’s Edge, Spiel gewordene Glücksgefühle.

    • avatar Jonas says:

      Es ist mein Lieblingsspiel. Es ist einfach großartig. Nicht das beste Spiel der Welt, aber einfach das, bei dem ich mich am wohlsten fühle. Hmm, mir fehlen die Wort um treffend zu beschreiben wie ich es finde.

  3. avatar Petra says:

    Ich kann’s am besten mit einem Musikstück ausdrücken (nein, nicht aus dem Spiel). Vielleicht bastel ich mal irgendwann, wenn ich gaaaaaanz viel Zeit habe, ein Video aus beidem. Musik und Spiel.